Der große Frost

In diesem Blog sollte es ursprünglich nur darum gehen die möglichen Auswirkungen solarer Minimumphasen zu beschreiben. Angefangen hatte ich im August 2017 mit einer 4seitigen PDF-Datei. Je mehr Informationen ich allerdings darüber sammle, desto klarer wird das Bild.

Nicht nur der 200-jährige, große Sonnenaktivitätszyklus und seine klimatischen Veränderungen – seine Wetterkapriolen, die hohe Gefahr tektonischer Aktivititäszunahme verbunden mit verstärktem Vulkanismus –  sollte uns interessieren. Es besteht auch die reale Möglichkeit, dass dies alles hier der Beginn des Endes der jetzigen interglazialen Phase (der Warmphase) darstellt. Das heißt: wir könnten nicht nur einer Phase einer sich abschwächenden Sonne entgegen gehen, sondern es könnte der Auftakt zu einer neuen großen Eiszeit sein.

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Die Rückkehr der großen Dürren

Leser dieses Blogs dürften mittlerweile mitbekommen haben, dass mit der kommenden Klimaabkühlung erhebliche Verwerfungen auf dem globalen Nahrungsmittelmarkt stattfinden werden.

In den letzten hundert Jahren hatten wir alle das Glück, in einem feucht-warmen Klima unser Getreide anbauen zu können. Dank der Petrochemie konnten wir diese Erträge im Vergleich zu früher vervielfachen und vor Schädlingen schützen. Lokale Hungersnöte gab es nur aus politischen, wirtschaftlichen oder logistischen Gründen. Die globale Nahrungsmittelmenge war immer groß genug, dass alle hätten satt werden können. Diese Hungersnöte sind daher vergleichsweise mild verlaufen, im Vergleich zu dem, was uns noch bevorsteht. Wenn wir in den letzten Jahrzehnten mit Millionen von Hungertoten rechnen mussten, werden es eines Tages einige Milliarden sein, die nicht genug zu essen haben werden. Weil zu den logistischen und politischen Verteilungsproblemen noch ein Faktor hinzutreten wird, der bisher nicht auf der Liste stand: die globale Verknappung von Grundnahrungsmitteln aufgrund der klimatischen Abkühlung – verbunden mit langen Trockenzeiten. Es wird einfach nicht genug für alle geben. Wir werden die Rückkehr der globalen Dürren sehen und spüren.

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Klimatische Veränderungen im großen solaren Minimum

Hier möchte ich nochmals klar herausstellen, wie sich das europäische Klima in den großen solaren Minimumzeiten verhalten hat. Wir können hier ein Muster erkennen, das sich immer wieder in Zyklen abspielt und immer wieder zu Zusammenbrüchen von Kulturen und Zivilisationen gesorgt hat. Dies ist keine Phantasie, sondern leider die Realität, auf die wir in den nächsten Jahren zusteuern:

 

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Klima macht Geschichte

Das ZDF hat in der Reihe Terra X eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel »Klima macht Geschichte«. Seht euch das mal mit dem Hintergrund auf das kommende große solare Minimum an. Die politisierenden Aussagen in der letzten Minute von Teil 2 kann man natürlich wieder komplett in die Tonne treten: typisches »global warming«-Gefasel eben, wie man es von den ÖR kennt.

(Eigentlich seltsam: wird in der Doku doch explizit immer wieder auf den natürlichen Kreislauf des Klimas hingewiesen, und oft betont, dass es gerade die klimatischen Warmphasen waren, die besonders positiv waren… fragt man sich immer, wer solche Skripte für die Sendungen eigentlich anfertigt.)

Aber die Doku ist trotzdem sehr anschaulich und sehenswert:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/klima-macht-geschichte-vom-neandertaler-bis-zum-alten-rom-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/klima-macht-geschichte-2-108.html

 

Naturkatastrophen sind Wertevernichter

Naturkatastrophen, Kriege und sonstige Schadensereignisse gelten gerne als Wachstumsmotor für die Wirtschaft. Schließlich muss zerstörtes Eigentum ersetzt werden: Häuser sind kaputt, die Waschmaschine abgesoffen und das Auto – von herabfallenden Ziegelsteinen demoliert – ist ein Totalschaden und muss neu gekauft werden. So die Argumentation von studierten Wirtschaftsprofessoren und ihren Jüngern.

Nach dem Hagelschlag – für frühere Generationen bedeuteten Naturkatastrophen Hunger und Verzweiflung.

Diese Sicht auf die Dinge mag gelten, in einem System, in dem der strukturelle Aufbau relativ zügig wieder erfolgen kann. Dies funktioniert aber nur in einem kreditbasierten Finanzsystem und mit einer großen Menge an Energieüberschuss aus fossilen Energieträgern (beides bedingt sich). Für einen Menschen um 1850 hätte die Zerstörung seines armseligen Besitztumes und seines Hauses den finanziellen Ruin oder gar den Hungertod bedeutet. Für ihn wäre es unvorstellbar gewesen, innerhalb von acht Wochen nach dem Unglück eine neue Unterkunft mit Heizung und Einbauküche beziehen zu können, und Essensmarken zu erhalten. Das ist einer der Vorteile dieses heutigen Systems. Aber gleichzeitig wird es auch seinen Niedergang beschleunigen. Es gibt eben nichts umsonst auf diesem Planeten – heutiger Komfort wird mit dem Hunger von morgen erkauft.1

Kurzfristig fachen Naturkatastrophen tatsächlich die Wirtschaft an. Aber auf lange Sicht gesehen sind solche Ereignisse keineswegs als positiv zu bewerten:

 

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Mehr kosmische Strahlung sorgt für mehr Wolken

Wissenschaftliche Erkenntnisse setzen sich bei der überwiegenden Anzahl der Menschen immer erst mit einer großen zeitlichen Verzögerung durch. Man glaubt im Jahre 2017 noch den Theorien von 1970 über das Treibhausgas Kohlendioxid, und die Schuld des Menschen bei der Klimaerwärmung. Aber neue Erkenntnisse haben in der Klimawissenschaft schon längst Einzug gehalten, ohne dass dies bisher breit diskutiert wurde.

Es tut sich eine Wissenslücke auf, die zu gefährlichen politischen und gesellschaftlichen Situationen führen kann. Man richtet sein Augenmerk auf eine scheinbare Gefahr, die in Wirklichkeit gar keine ist, und trifft völlig unsinnige Vorbereitungen, um diese vermeintliche Bedrohung abzuwenden.

Eine solche Wissenslücke ist die Tatsache, dass die Sonnenaktivität die Wolkenbildung beeinflusst, und damit auch direkt unser Erdklima:

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Die zehn Hauptmerkmale von Religionen

Der Mensch setzt durch Verbrennung fossiler Energieträger wie Gas, Kohle und Öl Kohlendioxid frei. Dieses Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, und die Luft, das Land und das Wasser wird sich stark erwärmen. Wenn wir diese Erwärmung nicht stoppen, ertrinken ganz viele Leute auf der anderen Seite der Erdkugel. Und außerdem haben wir dann im Jahr 2100 eine Wüste in Deutschland, und deine Enkel kennen keinen Schnee mehr. Und daran bist – allein du schuld, weil du nichts dagegen tust!!

Diese Behauptung hat sich in den letzten 40 Jahren oder so verselbständigt. Die andauernde Wiederholung dieser Behauptungen in allen Medien führte dazu, dass auch der ungebildetste Mensch dies glaubt. Obwohl viele davon wahrscheinlich nicht mal die chemische Formel für Kohlendioxid auf ein Blatt Papier malen können. Geschweige denn diese Behauptung in wissenschaftlicher Literatur zu überprüfen versuchen. Wer hat schon die Zeit dafür, nicht wahr: ‚Fernsehgucken‘, Kinder behüten und bei Zalando einkaufen ist ja stets wichtiger.

Also übernimmt man ungeprüft die Behauptungen aus den Schlagzeilen – und eines Tages nimmt man das einfach als Wahrheit an.

Als Wahrheit.
Sie glauben an die Wahrheit dieser Aussage.

Und hiermit betreten wir den Bereich der Religionen, und verlassen das Feld der Wissenschaft.
Stark religiöse Menschen sind leider wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht besonders aufgeschlossen. Es sei denn, sie passen in das Weltbild und bestätigen es in irgendeiner Weise. Aber meistens tätigt die Religion Aussagen, die ohnehin nie wissenschaftlich validiert oder entkräftet werden können.

Viele Menschen glauben an Gott, seinen Sohn und den heiligen Geist, obwohl es keinen Beweis dafür gibt, und niemand von uns die drei je zu Gesicht bekommen hat. Dies trifft auf alle Gottesvorstellungen zu, egal in welchem Kulturkreis wir zugegen sind.

Die Aussage es gäbe einen (oder mehrere) Götter, ist also wissenschaftlich weder beweisbar, noch widerlegbar. Wir wandeln auf mystischen Pfaden – man glaubt nur noch, und weiß nicht mehr.

Untersuchen wir doch einmal die zehn Hauptmerkmale von Religionen:

 

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Mehr kosmische Strahlung führt zu erhöhten Niederschlagsmengen.

Aus geschichtlichen Quellen können wir entnehmen, dass alle solaren Minimumzeiten mit einer erhöhten Niederschlagsmenge einhergingen. Es gab in diesen Zeiten vermehrte Hochwasser, tage- und wochenlange Regenfälle. Auf die Auswirkungen im Wolf-Minimum haben wir hier hingewiesen.

Auch im Maunder- und Daltonminimum konnten wir in den historischen Belegen erhöhte Regenmengen und starken Schneefall im Winter finden. Dies sorgte für Mißernten, Hungersnöte und der Aufgabe ganzer Siedlungen.

Selbst die Physik ist sich noch uneins, inwieweit die kosmische Strahlung für Niederschlagsmengen verantwortlich ist. Es fehlen klare Beweise, aber die Indizien häufen sich.

Im Artikel »Wie kosmische Strahlung Wolken beeinflusst« wird dieser Frage detailliert nachgegangen.

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Kohlendioxid, Klimaerwärmung und all das

Aus den »normalen Medien« werden wir ja ausreichend mit Schreckensszarien versorgt. Dass wir bald mediterrane Verhältnisse in Dänemark haben werden, die Eisbären aussterben und das du daran schuld bist. Ja, genau du: weil du kein Elektroauto kaufst. Oder so ähnlich.

Bei der ganzen Diskussion verwechselt man häufig Ursache und Wirkung. Nicht das menschengemachte Kohlendioxid sorgt für einen Temperaturanstieg, sondern der Temperaturanstieg sorgt für mehr Kohlendioxid.

Und ob der Gehalt von 0,04 Vol.-% CO2 in unserer Luft überhaupt einen Treibhauseffekt verursacht, muss heute mit einem ganz großen Fragezeichen versehen werden.

 

Wir machen den Planeten anderweitig kaputt, durch unsere technische Zivilisation, durch Vergiftung, Verseuchung, Ausrottung, Unterdrückung, Ausbeutung von Ressourcen durch unseren gedankenlosen Konsum – und nicht durch Kohlendioxid! Diese gängige Behauptung ist kontraproduktiv für eine Verhaltensänderung der Menschen, so wie Lügen immer kontraproduktiv sind, weil sie Lösungswege erschweren und Tatsachen verdrehen. Mit Lügen ändert man nichts und rettet auch nicht die Welt.

Hier sind einige kritische Stimmen, mit denen ihr euch mal befassen könnt. Meistens führen die Seiten weiter mit Links in die Tiefe. Ich gebe hier nur die Initialzündung, nachforschen und überprüfen müsst ihr selbst. Ich bitte um kritische Prüfung des hier vorgebrachten, je kritischer an die Sache herangegangen wird, desto besser.

Diese Liste wird gelegentlich aktualisiert.

 

 

Response of climate to solar forcing recorded in a 6000-year time-series of Chinese peat cellulose
This correlation reveals that the climate variability in the past 6000 years is
likely to be forced mainly by solar variability

 

Nicht Kohlendioxid, sondern Sonne und Wasserdampf als Treibhausfaktor.
New Insights on the Physical Nature of the Atmospheric Greenhouse Effect Deduced from an Empirical Planetary Temperature Model

Global Temperature and Atmospheric CO2 in the Geologic Record
https://pbs.twimg.com/media/DHaKb7SUQAERPmk.jpg

Alles in natürlichem Rahmen – und Ergebnis der Sonnenaktivität:
http://notrickszone.com/2017/08/17/russian-scientists-find-appreciable-contribution-from-natural-variability-solar-forcing-to-recent-warming/#sthash.cBDcPgUI.vzwmLojc.dpbs

Dansgaard-Oeschger-Ereignis
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
http://www.climatedepot.com/2016/11/11/8-new-papers-reveal-natural-global-warming-reaches-amplitudes-of-10c-in-just-50-years-with-no-co2-influence/

Kritisches zu Kohlendioxid als Treibhausgas, auch die Hauptseite beachten:
http://real-planet.eu/treibhauseffekt.htm

Linkliste und FAQ für den Einstieg:
http://www.kalte-sonne.de/

Rolf Witzsche hat viel, da müsst ihr euch selbst mal durchwühlen:
http://ice-age-ahead-iaa.ca/000/index_science.html

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