New-Madrid-Erdbeben von 1811

Uns Europäern ist wahrscheinlich die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien eher bekannt, als die New-Madrid-Erbebenzone.

Am 16. Dezember 1811, dem 23. Januar 1812 und dem 7. Februar 1812 ereigneten sich drei Erdbeben mit der Magnitude 7 in der Nähe der Stadt New Madrid. Interessant ist das deshalb für diesen Blog, weil dieses Erdbeben offensichtlich periodisch in den solaren Minimumzeiten auftritt:

  • das letzte schwere Erdbeben 1811 fiel direkt in das Daltonminimum
  • am 25.12.1699 bebte die Erde ebenfalls (Maunderminimum).
  • ein grosses Beben fand um das Jahr 1450  statt (Spörerminimum)

Forscher rechnen damit, dass in dieser Erdbebenzone bis 2050 ein Erdbeben mit der Magnitude 8 stattfinden wird. Und damit werden sie wahrscheinlich recht behalten, weil wir ebenfalls in Kürze in ein neues großes solares Minimum eintreten.

Das Beben von 1811 richtete schwere Verwüstungen an, insbesondere die Änderung des Mississippi-Laufes wird heute als größte Gefahr angesehen.

Ein Augenzeugenbericht von 1811 beschreibt die Geschehnisse folgendermaßen:

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Zurück ins Olduvai-Tal

Je mehr ich für diesen Blog recherchiere, desto mehr beschleicht mich das unheimliche Gefühl, dass die Jahre 2025-2030 tatsächlich ein dramatischer Wendepunkt werden könnten. Normalerweise nenne ich nie Daten und habe das auch nie gemacht. 2012 als Endzeittermin hielt ich immer für eine Farce, und reine Geldschneiderei. Ich behaupte jetzt auch nicht, dass alles so kommen muss. Aber es könnte so kommen, insbesondere als Bündel mit mehreren Ereignissen.

Es gibt keine Beweise, dass es so kommen wird. Aber eine Menge Indizien. Wäre dies ein Gerichtsprozess, würde der Delinquent schon im Winde baumeln.

Große Verwerfungen für diese Gesellschaft wurden oft vorhergesagt:

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Treibstoffknappheit

Ich vermute, die meisten Menschen haben gar nicht erfasst, welches Szenario mit einer neuen Kaltzeit auf uns zukommen könnte. Das Hauptproblem der solaren Minimumzeiten ist nicht nur, dass die Winter länger und härter werden. Diesem könnte man leicht mit mehr Brennstoffvorrat begegnen und Lebensmittelvorräten. Das müsst ihr sowieso tun, wenn ihr durch diese Zeiten kommen wollt. Und zwar heute schon, weil sich jede Minimumphase bereits mit einer Klimaveränderung einige Jahre im voraus ankündigte. Wir sollten also in den kommenden Jahren deutlich härtere Winter erwarten. Sorgt dementsprechend vor.

Und zwar bitte mit einer krisensicheren Heizmöglichkeit, wie mit einem Holzofen. Die beste Möglichkeit ist natürlich die komplette Umstellung auf einen Holzherd und reichlich Heizmaterial. Ein paar Flaschen Flüssiggas und eine Campingkochplatte wären sicher auch nicht verkehrt.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Betrachten wir doch mal die Anfälligkeit der Treibstoffversorgung im solaren Minimum:

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Historische Wetterextremsituationen Spörerminimum

Auch im Spörerminimum (~1420-1570) gab es zahlreiche Wetteranomalien, insbesondere Hochwasserereignisse. Wir sehen in jedem Minimum: Sturm – viel Niederschlag – Unwetter – große Kälte – darauf folgen Hunger – Seuchen – Kollaps – Kriege – politische Konsequenzen.

Die Wetterereignisse im Wolf-Minimum hatten wir schon angesprochen.

Solche Wetterextreme werden beim Eintritt ins Eddy-Minimum zunehmen. Und nicht – nochmals und immer wieder betone ich es – durch die Klimaerwärmung, sondern das solare Minimum. Die Klimaabkühlung ist das, vor dem wir stehen und uns die Knie schlottern sollten. 

Hier nun die unvollständige aber nicht minder interessante Liste:

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Nachrichten 27.08.2017

(In dieser Kategorie werden gelegentlich Nachrichten kommentiert, für schnelle Informationen bitte unseren Twitter-Kanal abonnieren. Die 140 Zeichen sind allerdings manchmal zu knapp, wenn man etwas zu den Meldungen sagen möchte.)

 

Hinweisen möchte ich heute auf die Sendung »Landwirtschaft und Umwelt« von B5-Aktuell. Thematisiert wurden die Schäden in der Landwirtschaft.

Den Podcast auf den ich mich unten beziehe, könnt ihr hier anhören, Dauer der gesamten Sendung 22 Minuten: Aus Landwirtschaft und Umwelt, 27.08.17

 

 

1. Über 2 Millionen Kubikmeter Holz zerstört. An einem Sturmwochende wurde die Arbeit von mehreren Jahrzehnten zerstört. Etwa 10 Millionen Euro Schaden sollen entstanden sein. Dies war nur ein kleines lokales Ereignis. Im Zuge der kommenden Kaltphase werden wir solche Ereignisse jedoch vermehrt sehen. Wieviele Fördertöpfe und wieviele Milliarden Euro Hilfsgelder möchte die Politik eigentlich dann verteilen? – Das was wir jetzt sehen, sind nur die kleinen Vorboten eines größeren Geschehens. Ein laues Lüftchen vor dem kommenden Sturm. Siehe auch: Brunner verspricht Hilfe.

2. Schlechte Obst- und Getreideernte. Bereits 2016 war ein durchwachsenes Getreidejahr. Obwohl immer noch genügend geerntet wird, dass wir nicht verhungern werden, ist dies ein Warnzeichen. Es ist das zweite Jahr in Folge mit Wetterkapriolen. Viele Berichte aus der Vergangenheit zeigten, dass sich Hungersnöte und Missernten genau so entwickelt haben: nicht von heute auf morgen, sondern das war erkennbar. Warten wir es ab, wie die nächsten Jahre werden.

3. Apfelernte – die kleinste Ernte seit 1991. Durch den starken Frost Ende April (teilweise mit starkem Schneefall) sind die Blüten erfroren. Besonders die Obstbauern am Bodensee rechnen mit herben Ernteeinbußen. Hier bei uns ist der Ernte-Rückgang bei den Streuobstwiesen bei Äpfeln und Birnen um die 70-80%. Die optischen Mängel bei Verkaufsäpfeln werden das geringste Problem sein. In zehn Jahren sind wir wahrscheinlich froh, wenn es überhaupt noch Apfelernten geben wird. Nasser Schnee hat bei uns im April außerdem zu starkem Astbruch geführt. Hätte ich nicht die Bäume mit einer Stange vom Schnee befreit, wäre noch viel mehr Schaden entstanden. Zwei Bäume sind ganz umgeknickt. Hier sieht man, dass zwei bis drei extreme Wetterkapriolen ausreichen, um den Obstbaumbestand erheblich zu verringern. Auf solche Ereignisse müsst ihr euch bitte einstellen und Maßnahmen ergreifen. Spalierobst ist z.B. eine Möglichkeit.

In  o.g. Podcast wurde auch die Züchtung von neuen Sorten von Herr Rukwied angesprochen. Natürlich will er Sorten auf Klimaextreme züchten. Aber nicht im Hinblick auf Kälte, sondern Sorten »die hitzetoleranter sind und resistenter«. Klimaerwärmung und so. No comment…

Zudem nützt das züchten neuer Sorten bspw. von Äpfeln wenig – das dauert zu lange, das hätte man vor 50 Jahren machen sollen. Rein mechanisch durch Unwetterereignisse können sich Bestände alter Bäume stark verringern. Bis neue Sorten gezüchtet, erprobt, angepflanzt und Früchte tragen, dauert das 10-20 Jahre.

Und Katrin Göring-Eckardt von den Grünen musste – laut obigen Beitrag – gleich auch wieder unqualifizierte Kommentare ablassen: die Landwirtschaft solle klimafreundlicher werden. Die derzeitige Landwirtschaft heize die Klimakrise zusätzlich an. Okay, Frau Göring-Eckardt, wir haben verstanden: Die Bauern sind selber schuld, wenn das Wetter verrückt spielt, und die Ernte auf den Feldern im Regen verfault. Wollten Sie uns das vermitteln? Wie lange möchten Sie uns noch die Kohlendioxid-Märchen erzählen?

Wie ich bereits an anderer Stelle kommentierte: Niemand aus der Politik hat auch nur eine leiseste Vorstellung davon, was uns in den kommenden Jahren ins Haus steht. Die sind allesamt ideologisch verseucht. Von dieser Seite aus können wir keine Weitsicht und Hilfe erwarten.

Wir müssen die Dinge selbst in die Hand nehmen, und zwar heute!

 

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Das grosse Bild wird nicht erkannt

Die Verbreitung neuer, revolutionärer Erkenntnisse hatte in früheren Zeiten nicht selten den Tod bedeutet: die Ketzer, die die Worte des Klerus anzweifelten, landeten auf dem Scheiterhaufen, die die Jünger Christi eigenhändig in Brand steckten. Giordano Bruno wurde verbrannt, weil er unglaubliche wissenschaftliche Entdeckungen gemacht hat, die seiner Zeit weit voraus waren. Menschen die sich dafür einsetzten, dass auch Dunkelhäutige neben Hellhäutigen in der Bahn fahren dürfen, wurden geschlagen, misshandelt und verachtet. Menschen, die die Sklaverei ablehnten und öffentlich kritisierten erging es nicht anders. Sich offen gegen eine Mehrheitsmeinung zu stellen, Misstände anzuprangern, erfordert eben Mut.

Auch in unserem – angeblich aufgeklärten – Zeitalter sehen wir ein sich wiederholendes Muster, welches sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht. Heute wird man nicht mehr gefoltert, sondern einfach ignoriert, wenn man eine unpopuläre Sache anspricht, oder vor einer kommenden Entwicklung warnt.

 

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Planbarkeit ist Stabilität

Die Stabilität einer Gesellschaft hängt von der Planbarkeit der Ereignisse ab.

Es ist vergleichbar mit dem Stromnetz, welches mit geringsten Abweichungen auf 50 Hertz Netzfrequenz eingeregelt werden muss. Wird kurzfristig mehr Strom dem Netz entnommen, muss mehr Strom eingespeist werden. Wird weniger Strom durch die Verbraucher entnommen, muss man die Einspeisung drosseln. Dies funktioniert, weil gewisse Ereignisse recht genau planbar sind: beim Endspiel der WM wird ziemlich genau 30-60 Sekunden nach Ende der 1. Halbzeit die Stromentnahme steigen: man geht auf’s Klo (macht Licht an), die Kühlschränke werden geöffnet und nochmal eine Pizza in den Elektroofen geschoben. All das wissen die Netzbetreiber. Es ist geplant, vorausberechenbar und deshalb handhabbar.

Diese Planbarkeit sorgt für Stabilität und wenig Unterbrechungen im herkömmlichen Ablauf.

Systeme scheitern am Eintreten ungeplanter Ereignisse, und besonders dann, wenn mehrere davon als Komplex – also zusammen – auftreten. Dann kollabieren Systeme in windeseile.

 

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Übersicht Vulkanausbrüche in Minimumphasen

In allen solaren Minimumphasen kam es nicht nur zu einer sonnenbedingten Klimaabkühlung. Alle diese Phasen gingen auch einher mit erhöhter vulkanischer Aktivität. Dies hat offensichtlich einen direkten Zusammenhang, genauso wie die erhöhte Erdbebengefahr. Die Mechanismen für diesen Effekt sind noch nicht genau erforscht, es gibt auch Stimmen, die diese Verbindung nicht sehen. Momentan liegen vermutlich zu wenige Daten vor, um das zu verifizieren. Allerdings fallen einige sehr große Vulkaneruptionen in die solaren Minimumzeiten, was allerdings auch daran liegen könnte, dass diese Minimumzeiten deshalb so stark ausfielen, weil es starke Vulkanausbrüche gab (und nicht umgekehrt).

Allerdings sollte auch beachtet werden, dass einige große Vulkane einer periodischen Aktivität unterliegen, was die Ausbrüche anbelangt. Vielleicht fallen hier einige Faktoren einfach zusammen.

Die Minimumzeiten liegen ca. 206 Jahre auseinander, wobei der Beginn und Ende einer solchen Zeit nicht exakt angegeben werden können. John L. Casey berechnete den Zyklus der großen Minima auf ca. 206 Jahre. Dies deckt sich mit den Erfahrungswerten, und demnach steht uns um die Jahre 2025-2030 wieder ein größeres Minimum bevor. Wir sind daher beim Eintritt in das neue solare Minimum, auch heute schon!

 

Hier nun eine Liste der Vulkanausbrüche in den Minimumzeiten.

Die wichtigsten Daten werden nur stichwortartig aufgezählt. Am besten lest ihr die Wikipedia-Artikel einfach durch, und denkt euch aus, was solche Eruptionen mit unserer globalen, vernetzten und von High-Tech abhängigen Welt anrichten könnten. Die direkten Folgen der Ausbrüche verschärfen sich aufgrund der dichten Besiedelung – im Vergleich zu früheren Jahrhunderten – zusätzlich.

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Der Optimismus und seine Gefahren

Wir in Deutschland – oder in Mitteleuropa – sind wirklich verwöhnt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges geht es uns gut: bescheidener Wohlstand, keine Kriege, keine klimatischen Großereignisse (bis auf gelegentliche Sturmfluten an der Küste), keine Großkatastrophen. Das Wasser wird immer sauberer (das wird jetzt in Indien und China verschmutzt), alles geht seinen geordneten Gang.

Die Renten sind sicher.

Es ist eine trügerische Sicherheit. Vor allem kennen wir diese Sicherheit meistens seit unserer Geburt. Wir wuchsen weitgehend behütet in einem Schlaraffenland auf. Wir alle hatten wahrscheinlich auch als Kinder schon Schuhe, etwas anzuziehen und eine Menge Spielzeug. Wirklichen Hunger kennt niemand mehr. Die meisten Menschen wissen dies nicht zu schätzen, und nehmen das als völlig selbstverständlich hin.

Von unserer Warte aus betrachtet, sieht das Leben sicher aus: planbar, abgesichert, in Watte gepackt, und Abiturienten freuen sich schon auf das nette Rentnerdasein mit Wohnmobil und Stadtrandhaus – nachdem sie ihre Beamtenlaufbahn absolviert haben.

Es ist trügerisch, wenn man davon ausgeht, dass dieses System mit seiner Rundumversorgung auf alle Zeiten hin stabil gegründet wäre.

Denn das ist ein Irrtum.

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Die zehn Hauptmerkmale von Religionen

Der Mensch setzt durch Verbrennung fossiler Energieträger wie Gas, Kohle und Öl Kohlendioxid frei. Dieses Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, und die Luft, das Land und das Wasser wird sich stark erwärmen. Wenn wir diese Erwärmung nicht stoppen, ertrinken ganz viele Leute auf der anderen Seite der Erdkugel. Und außerdem haben wir dann im Jahr 2100 eine Wüste in Deutschland, und deine Enkel kennen keinen Schnee mehr. Und daran bist – allein du schuld, weil du nichts dagegen tust!!

Diese Behauptung hat sich in den letzten 40 Jahren oder so verselbständigt. Die andauernde Wiederholung dieser Behauptungen in allen Medien führte dazu, dass auch der ungebildetste Mensch dies glaubt. Obwohl viele davon wahrscheinlich nicht mal die chemische Formel für Kohlendioxid auf ein Blatt Papier malen können. Geschweige denn diese Behauptung in wissenschaftlicher Literatur zu überprüfen versuchen. Wer hat schon die Zeit dafür, nicht wahr: ‚Fernsehgucken‘, Kinder behüten und bei Zalando einkaufen ist ja stets wichtiger.

Also übernimmt man ungeprüft die Behauptungen aus den Schlagzeilen – und eines Tages nimmt man das einfach als Wahrheit an.

Als Wahrheit.
Sie glauben an die Wahrheit dieser Aussage.

Und hiermit betreten wir den Bereich der Religionen, und verlassen das Feld der Wissenschaft.
Stark religiöse Menschen sind leider wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht besonders aufgeschlossen. Es sei denn, sie passen in das Weltbild und bestätigen es in irgendeiner Weise. Aber meistens tätigt die Religion Aussagen, die ohnehin nie wissenschaftlich validiert oder entkräftet werden können.

Viele Menschen glauben an Gott, seinen Sohn und den heiligen Geist, obwohl es keinen Beweis dafür gibt, und niemand von uns die drei je zu Gesicht bekommen hat. Dies trifft auf alle Gottesvorstellungen zu, egal in welchem Kulturkreis wir zugegen sind.

Die Aussage es gäbe einen (oder mehrere) Götter, ist also wissenschaftlich weder beweisbar, noch widerlegbar. Wir wandeln auf mystischen Pfaden – man glaubt nur noch, und weiß nicht mehr.

Untersuchen wir doch einmal die zehn Hauptmerkmale von Religionen:

 

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