Klimatische Veränderungen im großen solaren Minimum

Hier möchte ich nochmals klar herausstellen, wie sich das europäische Klima in den großen solaren Minimumzeiten verhalten hat. Wir können hier ein Muster erkennen, das sich immer wieder in Zyklen abspielt und immer wieder zu Zusammenbrüchen von Kulturen und Zivilisationen gesorgt hat. Dies ist keine Phantasie, sondern leider die Realität, auf die wir in den nächsten Jahren zusteuern:

 

 

Das Verhalten der Niederschläge.

Insgesamt weniger Niederschlag im Sommer, dadurch kommt es zu Mißernten. Große solare Minima sind eher von einem trockenen, niederschlagsarmen Klima begleitet.

Die Pegel aller Flüsse – insbesondere die der Schifffahrtswege – werden stark sinken. Unterbrechungen des Transports auf dem Fluss sind nur eine Frage der Zeit.

Die Niederschläge kommen – so wie wir es vermehrt sehen – plötzlich und heftig, d.h. die Monatsregenmenge fällt bspw. in zwei Tagen, und dann gibt es wieder drei Wochen überhaupt keinen Regen.

Es kommt zu starken Hagelereignissen, was zu weiteren Ernteausfällen führt.

Im Winter wird viel Schnee fallen und als Eis und Schnee gebunden werden. In vielen nördlichen Regionen wird Eis und Schnee wieder ganzjährig in Gletschern und Schneedecken gebunden werden.

Das plötzlich einsetzende Tauwetter wird zu Überschwemmungen führen. Insbesondere auch darum, weil der Abfluss durch die zugefrorenen Bäche, Seen und Flüsse gehemmt sein wird. Dies führt zu vermehrter Bodenerosion und weiteren Ernteausfällen (Wintergetreide).

Absinken des Grundwasserspiegels wird weitergehen, weil lange Regenfälle fehlen, und die kurzzeitigen Starkregenereignisse den Grundwasserspiegel nicht auffüllen. Lange, kalte Winterperioden tragen zu dieser Problematik bei. Erhebliche Ernteausfälle durch diese Rückkopplungseffekte sind dann nur eine Frage der Zeit.

 

Temperaturschwankungen

Plötzliche Nachtfröste im späten Frühling oder im Sommer. Kuriose Warmphasen mitten im Winter (Kirschblüte Ende Februar, im Mai wieder Frost und Schnee).

 

Wolken

Durch die Abschwächung der Sonne treten mehr kosmische Strahlen in die Erdatmosphäre ein, als in Maximumphasen. Durch diesen Eintrag von kosmischer Strahlung bilden sich mehr Wolken. Beachtet bitte die Forschungen des dänischen Wissenschaftlers Henrik Svensmark diesbezüglich.

Durch diese Abschirmung der Sonnenstrahlen wird die Temperatur weiter absinken. Als direkte Folge der vermehrten Himmelsbedeckung durch Wolken werden auch die Erträge der Photovoltaikanlagen stetig sinken.

 

Winde:

Solare Minimumzeiten waren häufig von starken Sturmereignissen geprägt. Ich möchte hier in den Raum stellen, dass es sich beim Wind genauso wie bei der Niederschlagsmenge verhalten wird:

Insgesamt weniger Wind, dafür aber vermehrt Extremwindereignisse. D.h. einmal im Monat gibt es einen Sturm für zwei Tage, den Rest des Monats wird es windarm oder windstill sein.

Bitte beachtet diesen Artikel: The stilling: global wind speeds slowing since 1960

»And while it may sound deceptively calm, it could be a vital, missing piece of the climate change puzzle and a serious threat to our societies.«

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht um ein Phänomen der Klimaerwärmung, sondern der weltweiten Klimaabkühlung:

Überlegen wir kurz wie Wind entsteht: Winde sind der energetische Ausgleich zwischen Punkten unterschiedlichen Luftdrucks. Der unterschiedliche Luftdruck kommt durch Temperaturunterschiede zustande. Wolkenbedeckung spielt selbstverständlich eine zentrale Rolle: gibt es wenig Wolken, so erwärmt sich je nach Albedo der Boden oder das Wasser. An Orten mit vielen Wolken kühlt sich die Erd- oder Wasseroberfläche ab. Der Temperaturunterschied zwischen kalten und warmen Zonen gleicht sich über den Luftdruck mittels Wind aus.

Kommt es nun – wie in großen solaren Minimumphasen – zu einer vermehrten Wolkenbildung über große Gebiete (sagen wir über der gesamten Nordhalbkugel), fällt dieses Wechselspiel zwischen Sonneneinstrahlung <=> Wolkenbedeckung = Wind weitestgehend aus. Die Folge sind dann windarme Phasen, die lediglich von kurzen Sturmphasen und Unwettern unterbrochen werden.

In einer klimatischen Hitzephase hätten wir das umgekehrte Szenario: weniger Wolken, mehr Niederschlag, kurzzeitige Wolkenbildung (durch Wasserverdunstung vom Boden aus), dadurch lokale Temperaturunterschiede = vergleichsweise viel Wind. Eine klimatische Warmphase ist wie eine brodelnde Waschküche. Die kommende Eiszeit wird für ein Absinken der Aktivität sorgen, die lediglich durch kurze extreme und zerstörerische Ereignisse unterbrochen wird.

Folge: die Nutzlosigkeit der Windräder wird bald erkannt werden, da Stillstand beim Wind eintreten wird.

 

Fazit: die sogenannten erneuerbaren Energien sind also das unsinnigste Instrument überhaupt, um dieser klimatischen Veränderung zu begegnen: Wind wird wesentlich seltener, die Sonneneinstrahlung schrumpft, die Windräder sind anfällig auf Starkwindereignisse und die Solaranlagen werden monatelang im Winter ausfallen, Flüsse und Seen werden zufrieren.

Mißernten, Wasserknappheit und Strommangel sind die Szenarien, auf die wir zusteuern. Ja, richtig gelesen: hier in Deutschland, hier im gesamten Europa und wahrscheinlich auch auf der gesamten Nordhalbkugel.

 

Grundwasser-Spiegel auf Rekordtief (Feb. 2017) 

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(Wird gelegentlich weitergeführt, wenn ihr was findet, bitte einfach als Kommentar reinschreiben!)


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