Der große Frost

In diesem Blog sollte es ursprünglich nur darum gehen die möglichen Auswirkungen solarer Minimumphasen zu beschreiben. Angefangen hatte ich im August 2017 mit einer 4seitigen PDF-Datei. Je mehr Informationen ich allerdings darüber sammle, desto klarer wird das Bild.

Nicht nur der 200-jährige, große Sonnenaktivitätszyklus und seine klimatischen Veränderungen – seine Wetterkapriolen, die hohe Gefahr tektonischer Aktivititäszunahme verbunden mit verstärktem Vulkanismus –  sollte uns interessieren. Es besteht auch die reale Möglichkeit, dass dies alles hier der Beginn des Endes der jetzigen interglazialen Phase (der Warmphase) darstellt. Das heißt: wir könnten nicht nur einer Phase einer sich abschwächenden Sonne entgegen gehen, sondern es könnte der Auftakt zu einer neuen großen Eiszeit sein.

Wie man an den Erdtemperaturen der letzten 420’000 Jahre aus dem Vostok-Eisbohrkern gut erkennen kann, sind die interglazialen Phasen nur kurz – die meiste Zeit war die überwiegende Fläche unseres Planeten ein kalter, unwirtlicher Ort:

Erdtemperaturen der letzten 420’000 Jahre (Schaubild)

 

Wie lange die jetzige Warmphase noch andauern wird, kann überhaupt nicht gesagt werden. Es wäre genauso gut möglich, dass wir ab jetzt in Richtung einer harschen Klimaabkühlung marschieren und sich die Sache als Kettenreaktion zu einer neuen Eiszeit entwickelt. Oder überhaupt nichts passiert, und die Sache eine reine Nullnummer ist. Alles ist möglich. Aber immerhin erweitert die Sache den Wissenshorizont.

Was allerdings bekannt ist – und unumstritten – ist die Tatsache, dass die Klimaabkühlungen oft innerhalb von wenigen Jahrzehnten passierten. Ob diese Änderungen von Supervulkanen, kollabierenden Meeresströmungen oder einer sich abschwächenden Sonne ausgelöst werden ist eigentlich unerheblich. Tatsache ist, dass diese Veränderungen regelmäßig auf unserem Planeten geschehen sind – und schnell passierten. Es könnte eine trügerische Illusion sein, wenn wir den Zeitrahmen mit  »das passiert erst in 5000-10000 Jahren« ansetzen. Nein, das alles wäre auch in den kommenden 5-25 Jahren möglich. Es ist ja auch kein Wunder, dass ein regelmäßiges Massensterben der Säugetiere in diesen Phasen eintrat – weil die Sache schnell passierte, so dass eine adäquate Anpassung kaum möglich war.

 

Einen kleinen Fund aus dem Jahr 1983 möchte ich euch bezüglich des »großen Frosts« nicht vorenthalten1:

Der kleine Absatz fasst eigentlich alles ganz gut zusammen. Ich bin jetzt kein großer Anhänger von Prophezeiungen. Aber dieser Satz hat schon fast schon seherisches Potenzial: »… bei der nächsten [Eiszeit] wird es acht Milliarden von uns geben… «

Zum Jahreswechsel 2016/2017 gab es übrigens 7,47 Milliarden Menschen auf dem Planeten…

Und – ein Hinweis sei noch gestattet – muss die Menschheit nicht nur mit 30% weniger landwirtschaftlicher Fläche klarkommen, sondern auch mit viel weniger Wasser. Eiszeiten sind immer auch Trockenzeiten! – Also sprechen wir hier über Landverlust UND Wassermangel zur gleichen Zeit, was die Ernährungslage verschärft.

Und noch was: der »global warming scam« kam offensichtlich erst Anfang der 1990er Jahre in Fahrt – zur Zeiten der höchsten Sonnenaktivität. Sätze wie »seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Erde etwa um einen halben Grad Celsius abgekühlt« würden heute nicht mehr gedruckt werden… und auch die kommende Abkühlung wird man auf die menschengemachte Klimaerwärmung usw. usw. zurückführen um weiterhin ein perverses Spiel mit den Menschen treiben zu können. Wartet’s nur ab!

 

 


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Fußnoten:

  1. Aus: »Rowohlts Liste der Weissagungen und Prognosen« Seite 236/237

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