Irgendwann ist Zahltag.

Aus freien Stücken wird die Menschheit nicht zu einem einfachen, bescheidenen Leben zurückkehren. Zu verlockend ist der Gebrauch der modernen Technik: Strom, Smartphones, Satellitenfernsehen, Internet, Maschinen, elektrische und erdölbetriebene Helferlein nehmen uns die Arbeit ab.

Und heute träumen die Zukunftsforscher von Robotern die uns die Hausarbeit abnehmen, Autos die autonom fahren, und alles nur noch elektrisch passieren wird. Und wenn wir diesen Planeten ausgebeutet haben – so die Träume – fangen wir an die umliegenden Planeten auszubeuten. SpaceX und so’n Scheiß. Hochmut kommt vor dem Fall.

Extreme Arbeitsteilung lässt uns alle zu Spezialisten und Fachidioten werden. Wir können uns nicht mal mehr selbst aus der Natur versorgen. Nicht einmal Landwirte können das, sondern sie sind auf den reibungslosen Ablauf der zivilisatorischen Maschinerie angewiesen. Einer für alle – alle für einen. Wenn es kracht, dann sind wir alle fällig.

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»Hochkulturen scheitern an ihrer städtischen Infrastruktur, immer«

Bezüglich dem Verfall einer Gesellschaft lässt sich vieles aufzählen.

Hier möchte ich mich selbst kurz halten, und auf einen etwas längeren Text verlinken. Diese Analyse befasst sich mit dem Niedergang von Zivilisationen und den inneren Schwächen. Ein klimatisches Großereignis wie die Eiszeit 2030 mit allen ihren »Geburtswehen« ist lediglich Öl ins Feuer eines längst in Flammen stehenden Systems.
Wir werden bald einen Totalkollaps eines völlig vernetzten Systems erleben, vergleichbar mit dem Dreißigjährigen Krieg, wo instabile politische Verhältnisse mit einem »verrückten Wetter« zusammenkamen. Nein, es wird wesentlich schlimmer. Ich möchte hier keinen falschen Optimismus schüren…

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Über die vermeintliche Stabilität von Gesellschaften

Das zivilisatorische und technologische Netz ist so dicht gewebt, wie nie zuvor. Es gab noch nie soviele Menschen auf diesem Planeten.

Um diese Masse an Menschen ernähren zu können, muss ein hochkomplexes System ständig verfügbar sein. Kleinere, lokale Störungen sind dabei kein allzugroßes Problem. Solche Störungen wie lokale Erdbeben, Hochwasser oder Tsunamis sind zwar für die betroffenen Personen tragisch, aber für die Stabilität des Systems offensichtlich unerheblich.
Ganz im Gegenteil: solche Ereignisse – so paradox sich das für manche anhöhren wird – tragen eher zur Stabilität des Systems bei: Schwachstellen im System können entdeckt und eliminiert werden, die Wirtschaft wird durch neue Kreditnehmer (Nachschuldner) angefacht, die Wirtschaft boomt regelrecht in den nicht betroffenen Regionen. Des einen Leid ist des anderen Freud‘. Wie bei Kriegen, in denen von einigen wenigen Profiteuren immer am meisten verdient wird.

Dennoch bleibt dieses System sehr anfällig für größere, flächendeckende Störungen, oder auch für eine Kettenreaktion, ausgelöst durch eine banale Verkettung unglücklicher Umstände.

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