Das Ende des Öls / ETP-Modell

Ich weiß nicht, inwieweit ihr bescheid wisst, über das kommende Ende des förderbaren Öls. Ich bin wirklich erstaunt, dass diese Thematik kaum jemanden zu interessieren scheint. Liegt es darin begründet, dass das Ende des Öls fälschlicherweise immer wieder prophezeit wurde, ohne dass es jemals dazu kam? Liegt es daran, dass irgendwelche ungebildeten Heinis und notorische Lügner immer wieder Märchen in die Welt setzen, dass die Ölfelder sich von Zauberhand wieder von selbst füllen würden? Liegt es daran, dass niemand das Ende wahrhaben will, in seinem tiefsten Innern? Weil es Untergang, Ende des Luxus und beginn einer harten, harten Zeit werden wird?

Oder ist es schlicht ein Mangel an gesellschaftlicher Durchdringung, dass diese Information nicht jedem bekannt ist? Scheuen sich die Medienunternehmen vor solchen Meldungen? Oder werden sie gar unterdrückt, in einer Art Nachrichtensperre um die Stabilität der Gesellschaft nicht zu gefährden?

Ich weiß es nicht.

Aber ich möchte, dass ihr euch bitte folgenden Text durchlest. Und dann nochmal.

http://www.energieverbraucher.de/de/ende-des-oels__337/NewsDetail__16765/

Einige Anmerkungen dazu habe ich hier nochmals herausgestellt:

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Vernetzung

Im Jahre 1800 wäre ich wahrscheinlich Sattler und Flickschuster gewesen. Ich hätte die Schuhe meiner Nachbarn geflickt und gelegentlich ein paar neue Schuhe angefertigt. Auch die Anfertigung und Reparatur von Zaumzeug und Ochsengeschirr wäre meine Tätigkeit gewesen. Alles was ich dazu an Werkzeug gebraucht hätte, hätte mir der Dorfschmied angefertigt. Manches hätte ich auch selbst gebaut oder mir vom Schreiner hobeln lassen. Die Rohstoffe wären 5 Kilometer weiter aus dem nächsten Dorf gekommen, aus der Gerberei, die wiederum ihre Rohstoffe wie Gerberlohe und Tierhäute aus der nächsten Nachbarschaft bezogen hätte. Meine Nahrungsmittel hätte ich von den Landwirten bekommen, für die ich das Zaumzeug und die Schuhe geflickt hätte. Mein Essen wäre von dem Acker gekommen, den die Ochsen pflügen, die mein Zaumzeug tragen und den Pflug vom Dorfschmied ziehen. Irgendwann wären diese Ochsen geschlachtet worden und wären auf dem Teller gelandet, und ihre Häute wären zu Schuhen oder Zaumzeug verarbeitet worden. Aus den Knochen hätte man Leim gekocht für den Buchbinder und den Schreiner. Alles war in einem Kreislauf aus Wiederverwertung und hoher Regionalität gestaltet.

Die damalige Vernetzung war robust und einigermaßen krisensicher. Nicht immer, aber zum Überleben reichte es meistens. Man einigte sich in Krisenzeiten auf Kredite per Handschlag. Oder kehrte einfach zur Tauschwirtschaft zurück. Bei dem damaligen Stand der Komplexität war das kein Problem.

 

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Die wichtigen Dinge zuerst!

Falls es zu einer neuen klimatischen Kaltphase kommen sollte, muss es nicht gleich zum Kollaps der gesamten Zivilisation kommen. Alles kann, nichts muss.

Da wir aller Voraussicht nach noch einige Jahre Vorbereitungen treffen können, sollte man sich mit den nahe liegenden Problematiken auseinandersetzen.

In einem großen solaren Minimum könnte es wieder zu eisigen Wintermonaten, zu heißen, trockenen Sommern und zu vermehrten Unwetterlagen kommen. Während heute die gesamte Medienlandschaft die menschengemachte Klimaerwärmung durch Treibhausgase herunterbetet, könnte genau das Gegenteil im nächsten Winter eintreten… also, rechnet mit dem Unmöglichen!

Macht euch winterfest!

Und zwar so, wie ihr es bisher nicht getan habt, falls ihr nur die normalen mitteleuropäischen Winter der letzten 50 Jahre erlebt habt:

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Die Menschheit sitzt in der Ölfalle

Auf den sinkenden Grenznutzen beim Öl hatten wir hier schon hingewiesen (1|2). Das, was wir an Energiegewinn aus der Ausbeutung erhalten, sinkt beständig.

In diesem Beitrag möchte ich kurz erläutern, warum die Menschheit in der Ölfalle sitzt, und der kommende Kollaps nicht mehr abgewendet werden kann. Immer unter der Voraussetzung, dass Öl langsamer entsteht, als wir es fördern, sich dadurch Lagerstätten erschöpfen etc. (also kurzum: Verschwörungstheorien lassen wir hier außen vor).

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Mehr kosmische Strahlung sorgt für mehr Wolken

Wissenschaftliche Erkenntnisse setzen sich bei der überwiegenden Anzahl der Menschen immer erst mit einer großen zeitlichen Verzögerung durch. Man glaubt im Jahre 2017 noch den Theorien von 1970 über das Treibhausgas Kohlendioxid, und die Schuld des Menschen bei der Klimaerwärmung. Aber neue Erkenntnisse haben in der Klimawissenschaft schon längst Einzug gehalten, ohne dass dies bisher breit diskutiert wurde.

Es tut sich eine Wissenslücke auf, die zu gefährlichen politischen und gesellschaftlichen Situationen führen kann. Man richtet sein Augenmerk auf eine scheinbare Gefahr, die in Wirklichkeit gar keine ist, und trifft völlig unsinnige Vorbereitungen, um diese vermeintliche Bedrohung abzuwenden.

Eine solche Wissenslücke ist die Tatsache, dass die Sonnenaktivität die Wolkenbildung beeinflusst, und damit auch direkt unser Erdklima:

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Das Aufmerksamkeits-Paradoxon

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass belanglose Meldungen eine hohe Aufmerksamkeit erregen, während die wirklich wichtigen Dinge kaum Beachtung finden?

Die meisten Meldungen haben keinen praktischen Mehrwert für das persönliche Leben. Sie haben meistens auch wenig direkten Einfluss auf unser Umfeld.

Das ist natürlich nicht immer so, aber ein gewisser Trend ist schon zu beobachten.

Die Medien sind voll von unnützen Meldungen dieser Art. Boulevard-Magazine und Nachrichtenportale aller Art schöpfen daraus ihr einziges Kapital:

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PKW bei Frost, Eis und Schnee

Hier in Deutschland gibt es schweren Frost meist nur in einzelnen Gebieten, und den meisten ist das gänzlich unbekannt. Der letzte strenge Winter war 1962/63. Im kommenden großen solaren Minimum dürfen wir daher damit rechnen, dass solche Winter bei uns wieder üblich werden.

Man geht hier davon aus, dass der Winterdienst und der Autoclub eine Vollversorgung anbieten und jederzeit parat stehen. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen. Wenn plötzlich alle Hilfe zur gleichen Zeit wollen, dann kann es eng werden.

Hier nun einige Tipps, wie ihr eure PKW winterfest machen könnt.

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Wir sind todkranke Junkies

Wir alle sind schwer suchtkrank. Wir spritzen uns nicht nur gelegentlich Gift, sondern haben uns gleich eine Braunüle in die Vene gesteckt, und einen großen Tropf drangehängt. Das ist wesentlich angenehmer, es macht eben weniger Arbeit.

Am Anfang hatten wir den Regler auf ein paar Tröpfchen eingestellt. Wir fühlten uns stark, äußerst attraktiv und unbesiegbar. So wie sich echte Siegertypen eben fühlen.

Nach ein paar Jahren haben wir den Regler auf vollen Durchlass gestellt. Wir geben uns den vollen Strahl, mitten in unseren Blutkreislauf.  Wie es eben bei Süchtigen so ist: am Anfang reicht eine kleine Dosis, dann gewöhnt man sich daran, und dann spritzt man sich mit immer mehr Gift zu Tode. Weil man nicht mehr anders kann. Aufhören? – Das ist zu brutal, die Entzugserscheinungen würden uns wahnsinnig machen und wir würden den Freitod wählen, um dem großen Schmerz zu entgehen.

Also machen wir weiter. Wir erhöhen die Dosis, Tag für Tag, und hoffen, dass wir wenigstens glücklich sterben: zugedröhnt mit Vollgas an die Betonwand. Kurz und schmerzlos.

Es gibt folgende Möglichkeiten, wenn wir unsere Sucht diagnostiziert haben:

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Wir haben den Bogen überspannt

Konjunktive in einem Text zu verwenden, ist eigentlich eine unschöne Angelegenheit. Denn die Dinge sind so wie sie sind, und nachher ist man immer schlauer. Aber für historische Vergleiche sind sie manchmal angebracht.

Manchmal erscheint es mir, es wäre besser gewesen, der Mensch wäre technologisch (nicht kulturell!) in den 1950er Jahren stehen geblieben.  Es war selbstverständlich nicht alles gut, und die gute alte Zeit wie aus Schwarzweißfilmen gab es nie. Es hätte aber eine werden können, wenn die Ressourcen mit Überlegung und Maß genutzt worden wären. Zu dieser Zeit hatten wir eigentlich eine krisensichere Technik im Einsatz: robuste Maschinen, die zwar nicht besonders präzise im Vergleich zu heute waren, aber ihren Zweck erfüllten – sie erleichterten nämlich das Leben, anstatt es zu verkomplizieren.

 

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