12000-Jahr-Zyklus Übersicht (2)

Die Theorie die ich hier vorstellen möchte, ist nicht neu. Sie wurde bereits seit Jahren bruchstückhaft immer wieder verbreitet und ich gebe zu, dass ich sie aus dem US-amerikanischen Bereich aufgeschnappt habe und hier in diesem Blog darauf eingehen möchte. Gerne könnt ihr das alles in Bausch und Bogen als ‚kompletten Schwachsinn‘ beiseite wischen und so tun, als ob nichts davon wahr wäre oder jemals existiert hätte. Ich bin mit Vorurteilen allerdings deutlich zurückhaltender. Es kann nicht schaden, sich die Angelegenheit einmal genauer anzusehen. Möglicherweise komme ich nach getaner Arbeit selbst zum Ergebnis, dass es völliger Unsinn ist. Vielleicht auch nicht. Ich schreibe das hier völlig Ergebnisoffen.

Die Theorie der zyklischen Veränderungen alle 10000-12000 Jahre besagt in Kürze folgendes:

Alle 10000-12000 Jahre gibt es ein Katastrophenereignis, das mit einer kurzfristigen magnetischen Umpolung oder sehr starken Abschwächung des Erdmagnetfeldes einhergeht, es anschließend durch ein „Sonnen-Mikronova“-Ereignis zu einer Erdkrustenverschiebung kommt und sich dadurch eine umwälzende Katastrophe ereignet die Zivilisationen auslöscht, Artensterben verursacht, das Klima global erheblich und schlagartig verändert. Die Erdkrustenverschiebung wird im Zusammenspiel durch das Sonnen-Mikronova-Ereignis, das abgeschwächte Erdmagnetfeld und das unterschiedliche Gewicht der Eismassen des Nord- und Südpols verursacht. Dies bewirkt durch gewichtsmäßige Unterschiede der Eismassen eine Verschiebung des äußeren Erdmantels gegenüber dem zähflüssigen Erdinnern. Diese Verschiebung ist keine „Polumkehr“ oder 180°-Verschiebung der Erdkruste, sondern eine Verschiebung der Landmassen um etliche Grad zur jetzigen Position. Diese Verschiebung findet periodisch alle 10000-12000 Jahre statt (hin und wieder zurück).

 

Im folgenden soll kurz abgerissen werden was die Anzeichen für diese Umwälzung sind und was möglicherweise geschehen wird.

Bisherige Theorien in wissenschaftlichen Veröffentlichungen weisen zwar Kataklysmen, Umpolungen des Erdmagnetfeldes, Sintfluten, plötzlich gesteigerte Erdbeben- und Vulkanaktivität, drastische Temperaturerniedrigungen oder -erhöhungen und extreme Sonnenstürme nach, bringen diese Dinge aber selten in einen Zusammenhang zueinander. Der heutige Forscher hat häufig einen Blick der nicht mehr aus seiner Petrischale oder dem Objektträger hinausreicht. Es werden in Laboren oder in Felduntersuchungen geniale Einzelleistungen erbracht, diese können aber naturgemäß aufgrund der Spezialisierung nicht zu einem großen Bild zusammengefügt werden. Der Blick auf das Ganze ist oftmals verloren gegangen. (Wie man leider auch bei der sog. Corona-Pandemie sah, bei der sich praktisch jede TV-Voraussage der Virologen und Epidemiologen im Nachhinein als völlig falsche Schauermärchen herausgestellt haben. Gut, das ist ein anderes Thema, soll aber nur verdeutlichen, dass jemand der einen PCR-Test erfinden kann, noch lange keine Ahnung von psychologischen Momenten des Menschen haben muss und auch von übergeordneten Abläufen und Regulationsmechanismen ‚der Natur‘ offensichtlich noch nie etwas gehört zu haben scheint.)

 

Mir ist bewusst, dass diese Theorie eine Theorie ist, die von „Wissenschaftlern“ vehement abgelehnt oder gar bekämpft werden wird ohne dass man sich damit näher auseinandersetzen mag. Aber gleichzeitig bestehen in unserer Erdgeschichte zu viele naturgeschichtliche „Ungereimtheiten“, die bisher nur beschämend schwache Erklärungsversuche von eben jenen „Wissenschaftlern“ erfahren. Von entsprechenden Überlieferungen aus allen Teilen und von vielen Religionen auf der ganzen Welt ganz zu schweigen, die ständig ins Reich der Fabel verwiesen werden. Warum aber völlig unabhängige Kulturkreise genau die gleiche „Fabel“ durch Generationen hindurch weitergegeben haben, bleibt bisher unbeantwortet.

Neue Ideen und Theorien werden von den meisten Menschen bekämpft, weil sie sich sonst eingestehen müssten, dass ihre Aussagen möglicherweise inkorrekt gewesen sind. Eine neue Theorie (besonders wenn sie sich auch noch als recht schlüssig herausstellt) untergräbt nicht selten das eigene Weltbild und Denken in höchstem Maß. Da unterscheidet sich der menschliche Wissenschaftler nicht von anderen Menschen: niemand gesteht gerne ein, jahrzehntelang Denkirrtümern aufgesessen zu sein. Zugegeben: ich darf hier lustig darauf losschreiben. Ich habe keinerlei wissenschaftliche Reputation zu verlieren, ich werde danach nicht geächtet oder verliere nicht meinen Lehrstuhl und Arbeitsplatz wenn sich diese Theorie als Unfug herausstellt. Angestellte Wissenschaftler haben alles zu verlieren, ich nicht das geringste. Das hier ist ein reines Freizeitprojekt, ich schreibe nicht für Geld, ich bin von niemandem abhängig, schalte keine Werbebanner und will keine Spenden. Und wenn mich einer ‚Eiszeit-und-Weltuntergangs-Spinner‘ schimpft, ist mir das völlig gleichgültig.

 

In der Erdgeschichte müssten sich also immer wieder folgende Veränderungen auf der ganzen Welt nachweisen lassen:

  • Plötzliche Temperaturerhöhung oder Temperaturerniedrigung durch Verlagerung der Landmassen
  • Flutwellen/Tsunamis durch die Erdkrustenverschiebung
  • Kataklysmen die schlagartig über die Erde hereingebrochen sind
  • Artensterben, Zivilisationszusammenbrüche
  • Isotopenbefunde auf der Erde die auf ungewöhnliche Sonnenaktivitäten hinweisen
  • Überlieferungen, geschichtliche Zeugnisse, „Prophezeiungen“

 

Messbare Anzeichen für einen sich anbahnenden Kataklysmus sind der Theorie nach folgende:

  • Sich beschleunigende Abschwächung des Erdmagnetfeldes
  • Zunehmend schnellere Verlagerung / Wanderung des magnetischen Nord- oder Südpols
  • Messbare Unregelmäßigkeiten / Anomalien im Erdmagnetfeld
  • Veränderungen in der Umlaufgeschwindigkeit der Erde

 

In den kommenden Artikeln werde ich auf diese Punkte einzeln eingehen und die entsprechenden Artikel auch von hier aus verlinken, so dass dieser Artikel gleichzeitig Startpunkt und eine Art Inhaltsverzeichnis dienen kann.

 

 

 

Der 12000jährige Zyklus der magnetischen Umpolung (1) – Einführung

Mir ist durchaus bewusst, dass sich nur wenige Menschen für übergeordnete, längerfristige Zyklen – die unseren Planeten betreffen – begeistern können. Für viele Menschen ist es wichtig die nächste Woche zu überstehen, die Miete zusammenzukratzen, Heizmaterial für den nächsten Winter bezahlen oder überhaupt beschaffen zu können, die Kinder über die Runden zu bringen und die Weihnachtsgeschenke für das nächste Fest zu besorgen… wen interessieren da schon 216jährige Zyklen, geschweige denn 12000jährige Zyklen die unseren Planeten regelmäßig für einen Reset heimsuchen? Und hey, das ist auch in Ordnung für diejenigen, die es nicht wissen und wahrhaben wollen und gerne die Augen vor der Wirklichkeit verschließen möchten. Mein Fall ist das Augenverschließen nie gewesen und ich fange jetzt auch nicht damit an mir eine zuckersüße Traumwelt zurechtzubasteln weil ich den Blick auf die kommenden Dinge unbewusst zu erschreckend fände….

Deshalb sollte man – und sei es nur aus wissenschaftlicher Neugier – auch einmal den Blick auf das Große und Ganze werfen.

Im Rahmen dieses Blogs wurde bisher das große Sonnenminimum und seine Auswirkungen thematisiert, der »kleine Zyklus« sozusagen.

Es gibt allerdings noch einen größeren Zyklus im klimatischen Geschehen der nun ebenfalls zu unseren Lebzeiten gewaltige Änderungen herbeiführen wird: der 12000 Jahreszyklus mit umwälzenden Ereignissen für den gesamten Planeten.

(Ich schreibe das hier vor allem für Menschen die wenig Berührungspunkte mit solchen Themen haben. In den üblichen Medien werdet ihr ohnehin nicht das geringste bisschen Information darüber bekommen. Die verstreuten Informationen muss man sich wie so häufig zusammensammeln und an einem Platz  zusammenführen damit sich ein rundes Gesamtbild ergibt.)

 

Magnetfeldumpolung alle 750000 Jahre – oder doch eher alle 10000 Jahre?

Dieser 12000jährige Zyklus geht mit einer magnetischen Abschwächung des Erdmagnetfeldes und (kurzzeitigen, d.h. einer einige hundert Jahre dauernden) Umpolung des Erdmagnetfeldes einher. Wenn ihr danach im Netz sucht, dann werdet ihr so oberflächliche Artikel finden wie »ein Polsprung passiert nur alle 780000 Jahre und war nicht so schlimm« oder ähnlich lautende Geschichten. Nein, passiert nicht alle 700000 oder nur alle 250000 Jahre: Das geschieht alle 10000-12000 Jahre regelmäßig und wir sind mitten auf dem Weg dorthin. Es ist mir schleierhaft, warum dieser Zeitraum von 750000 Jahren immer wieder im Zusammenhang mit der aktuellen Magnetfeldabschwächung genannt wird. Wahrscheinlich liegt hier eine Verwechslung vor, die eine permanente magnetische Umpolung alle 750000 Jahre meint. Kurzfristige Umpolungen/Polsprünge gab es aber nachweislich etwa alle 10-12000 Jahre! (Es sind also einfach nachlässig recherchierte Berichte und häufig verkümmerte Informationen die euch von diesen Stellen übermittelt werden. Kurzerklärung der begrifflichen Unterschiede hier.)

Dieser 10-12000jährige Zyklus ist in der Erdgeschichte aus Ablagerungen nachweisbar. Wir haben gesicherte Erkenntnisse über folgende umwälzende Szenarien, von denen wahrscheinlich 99,5% der Menschen jemals weder etwas gelesen oder gehört haben. Ich verlinke hier nur die entsprechenden Artikel/Studien zu den Ereignissen. Durchlesen und tiefer einsteigen könnt ihr selbst… die Suchmaschine eures Vertrauens wirft vielleicht noch mehr aus, aber das ist ohnehin nur von geschichtlichem Interesse. Auf die kommende Umpolung und ihre Folgen werden wir hier im Blog noch näher eingehen.

Hier eine Aufstellung der bisher gesicherten geomagnetische Exkursionen der letzten 60000 Jahre – es wurden deren mittlerweile 6 Stück in Sedimentschichten nachgewiesen:

Was wir bei allen diesen Umpolungs-Ereignissen erkennen können ist ein gewisser Zyklus (der auch mal +/- 2000 Jahre oder ähnlich abweichen kann) der sich vor allem dadurch ankündigt, dass das Erdmagnetfeld sich mit zunehmender Geschwindigkeit abschwächt und sich magnetische Anomalien auf der Erde ausbilden sowie die magnetischen Pole zusehends sich von ihrer einstigen geographischen Position mit zunehmender Geschwindigkeit entfernen. Das sind drei Faktoren die wir gerade live miterleben.

All das passiert gerade hier und jetzt. Und ihr werdet dazu wahrscheinlich nichts hören oder lesen, kein Sterbenswörtchen davon in den Nachrichten, niemand thematisiert dies. Wir laufen mitten auf die größte Katastrophe auf diesem Planeten zu, gegen die jedes Untergangsgefasel vom Klimawandel einfach nur lächerlich wirkt.

Über die sich sich beschleunigende Abschwächung des Erdmagnetfeldes seit dem Carrington Ereignis 1859 ist mir leider kein Artikel mit wirklich aktuellen Messwerten bekannt. Die Berichterstattung seriöser Quellen darüber bricht – soweit ich das kürzlich in Eile recherchieren konnte – irgendwann um das Jahr 2010 ab. Allein die Tatsache, dass in den letzten 10 Jahren dazu nichts veröffentlicht wurde, ist das eigentlich beunruhigende. Denn sobald etwas vertuscht – oder einfach nicht mehr veröffentlicht – wird, dann sollte uns genau das brennend interessieren. (Ihr dürft euch gerne melden wenn ihr etwas findet in dieser Richtung, ich pflege das dann hier ein.)

Noch ein paar Suchstichworte:

south atlantic anomaly

Northpole shift

earth magnetic field weaking

(Es gibt irgendwo noch eine Graphik auf der dargestellt wurde, dass sich das Erdmagnetfeld seit dem Carrington Ereignis 1859 exponentiell abschwächt. Leider fand ich dieses sehr eindrückliche Schaubild nicht mehr.)

 

Mehr dazu in Zukunft.