Der UN-Migrationspakt

Der UN-Migrationspakt wird derzeit kontrovers diskutiert. Insbesondere rechte Parteien und Gruppierungen machen Stimmung gegen den Migrationspakt, den alle UN-Länder (bis auf wenige Ausnahmen) unterzeichnen wollen. Insgesamt sind es 192 Länder, die dem Pakt beitreten wollen.

Ich möchte hier einmal einen Denkanstoß in eine andere Richtung geben, die natürlich wieder einmal allen gängigen Meinungen widerspricht. Es wäre furchtbar, wenn ich hier das gleiche erzählen würde, wie irgendwelche Heinis in halbseidenen Youtube-Videos und noch fragwürdigeren Blogs. Eiszeit2030.de ist zur Erweiterung des Wissenshorizonts gedacht, und nicht zur Bestätigung von bereits vorhandenen Weltbildern.

 

Man geht immer davon aus, dass es einen selbst nie betreffen wird.

Selbstverständlich gehen insbesondere die Bewohner der »westlichen Welt« automatisch davon aus, dass dieser Migrationspakt nur dazu dient, Menschen aus ärmeren Ländern oder klimatisch benachteiligten Gebieten in »reiche« Länder (also »zu uns«) umzuleiten – damit alle vom Wohlstand einer durchtechnisierten Zivilisation profitieren können. Die Ängste die durch solche vordergründigen Meinungen geschürt werden, sind real und durchaus vorhanden.

Dieser Pakt gilt allerdings für alle beteiligten Länder. Es geht nicht darum, dass einige Länder nur Migranten »schicken« und andere Länder die Migranten aufnehmen. Das funktioniert auch andersherum, weil der Pakt für alle gleichermaßen gültig sein soll.

Von gewissen geistig eher schlichten Kreisen wird gerne übersehen, dass es auch für die Bewohner von »reichen« Ländern durchaus Gründe geben könnte, das Land zu verlassen, und sich auf den Weg in ein anderes Land zu machen. Häh!? – Wieso sollten jetzt die Schweden, die Deutschen und die Engländer plötzlich ihr Land verlassen wollen? Wo die doch so reich sind, ein tolles Land haben, und wo es so wenig Kriminalität und Korruption gibt? – »Man will doch bloß unsere Länder mit Flüchtlingen fluten und die einheimische Bevölkerung ausdünnen und vernichten!!! Und alles islamisieren!!!«, so die Aussagen die derzeit durchs Netz geistern.

 

Vielleicht steckt in dieser Geschichte aber mehr dahinter, als es scheint. 

Es ist nämlich durchaus kein abwegiger Gedanke, dass dieser Migrationspakt auch beabsichtigterweise in die »andere Richtung« wie derzeit funktionieren soll. Ein Szenario, an das hierzulande fast niemand denkt. Wenn wir die – im Rahmen dieses Blogs abgehandelte – kommende Klimaabkühlung betrachten, und welche Auswirkungen diese auf insbesondere mittel- und nordeuropäische Länder haben könnte, sieht die Sache schon viel einleuchtender aus. Zumal »große solare Minimumzeiten« statistisch etwa alle 200 Jahre eintreffen, und in der Geschichte immer wieder zu Massensterben, Hungersnöten und Seuchen geführt haben. Es dürfte auch in gewissen Kreisen bekannt sein, dass es diese Zeiten immer wieder gab. Nur weil uns vordergründig »dumme« Politiker präsentiert werden, heißt das ja noch lange nicht, dass im Hintergrund emsig gearbeitet wird – verborgen vor Presse und Weltöffentlichkeit. (Das ist rein spekulativ, aber denkbar.)

Was sollen Schweden, Norweger und Finnen machen, wenn um das Jahr 2030 keine Sommermonate mehr in Sicht sind, und die Gletscher wieder anfangen zu wachsen? – Es müssen dann riesige Siedlungsgebiete aufgegeben werden, und eine Migration in Richtung Süden wird stattfinden. Was machen die Isländer, wenn der Katla wieder ausbricht, und dreiviertel von Island unter einer Ascheschicht begräbt und sich der Boden in schwefelsaure Klumpen verwandelt?

 

Pech für Donald und Sebastian…

 

Und die Österreicher? Die wollen den UN-Migrationspakt nicht unterzeichnen. Tja, liebe Österreicher. Wenn in der kommenden kleinen Eiszeit wieder die Gletscher wachsen, die Almen zufrieren, die Flüsse nur noch ein Drittel des Wasser führen, Russland sein eigenes Gas braucht um sich selbst zu versorgen… tja, dann könnt ihr leider nicht einfach ausreisen, in Länder wo das Klima erträglicher ist. Dann wird Österreich (der Alpenraum) wieder das, was es jahrhundertelang war: das Armenhaus Europas. Nur die günstigen klimatischen Bedingungen dieser Warmzeit haben überhaupt dazu geführt, dass Österreich knapp 9 Millionen Einwohner beherbegen kann. In der kommenden Kaltzeit werden dann halt wieder nur 1,5 Millionen Menschen dort auskommen können. Oder noch weniger. An dieser Stelle verweise ich wieder mal auf die Deagel-Liste.

 

Und die Amerikaner – tja, auch auch dort sieht es dann nicht so toll aus. Die Mauer zu Mexiko könnte dann zu einem Problem werden. Nicht für die Mexikaner, sondern für US-Bürger. Vielleicht zahlt Mexiko dann ja doch die Kosten für die Mauer, sogar ganz freiwillig ;-))
Wo wollen dann die Amerikaner hin? Nach Kanada? Wohl kaum! Vielleicht haben haben sie sich mit der strikten mexikanischen Grenzpolitik ihr eigenes Grab geschaufelt. Dumm gelaufen, was?

Das kommt davon, wenn man Politik auf kurze Sicht fährt. Das kann sich nämlich auch eines Tages als ein Eigentor erweisen.

 

Okay, dabei werde ich es mal belassen. So als reiner Denkanstoß. Es ist eben nichts so, wie es scheint.

 

Außerdem gibt es ja noch Sonnenstürme, Meteoriteneinschläge, havarierte Atomkraftwerke, und sonstige Katastrophen, bei denen man vielleicht ganz froh wäre, mit Sack und Pack in ein anderes Land reisen zu können. Also, heult nicht rum wegen dem UN-Migrationspakt, ihr Memmen… diejenigen die jetzt dagegen hetzen, sind vermutlich die ersten, die nach Afrika übersetzen wollen, wenn ihnen der Arsch auf Grundeis (!) geht.

 

In diesem Sinne! Denkt nach und plappert nicht jeden Scheiß nach, den irgendwelche Idioten absondern, weil sie den ganzen Tag nix zu tun haben außer Blogs zu schreiben 🙂

 

PS: Und bevor ich es vergesse – die phlegräischen Felder sind übrigens wieder sehr aktiv…