Die totale Veraschung alles Lebendigen

Achtung: Das Lesen dieses Artikels kann schwerwiegende psychische Störungen, schlaflose Nächte und akute Angstzustände hervorrufen. Wie immer ist alles völlig frei erfunden, aus der Luft gegriffen und ein totales Phantasiegebilde eines Wahnsinnigen. Alle angegebenen Links sind natürlich ebenfalls frei erfunden, völlig überzogen und irreal. Wahrscheinlich durch Drogen und Fliegenpilzabsud induzierte Phantastereien. Allesamt. Nichts davon ist wahr und wird je geschehen. Hoffen wir jedenfalls alle.

 

Okay, wir wollten es nicht nur bequem auf diesem Planeten. Wir wollten es scheißbequem. Wir wollten nicht nur elektrisches Licht für Notfälle. Nein, wir wollten immer elektrisches Licht, und sechshundert andere nutzlose technische Geräte im Haus, die jederzeit funktionieren sollten. Zu diesem Zweck haben wir Leitungen aus Metall gezogen, bis in den hinterletzten Winkel dieses Kontinents. Es sind hunderttausende Kilometer Metallleitungen, die bis in jedes Haus reichen.

Und wir wollten es natürlich „ökologisch“ und „klimaneutral“ (die Absurdität dieser Begriffe erkennt jeder mit einem IQ über 60, der Rest… naja). Aus diesem Grund haben wir nicht nur ein paar Dutzend Stromerzeuger über das Land verteilt, sondern wir mussten die Stromproduzenten auf jedes zweite Hausdach klemmen. Und da hängen sie nun, die Solarzellen und speisen ihren Strom via Wechselrichter ins Netz. Jeder Haushalt ein Stromproduzent, jeder sein eigener Energiewirt. Die Träumereien sind wahr geworden.

Leider wird es kein schöner Traum bleiben, auch wenn er noch so süß und sanft begann. Wir werden schweißgebadet und schwer verletzt aus diesem Alptraum aufwachen. Denn es gibt nichts umsonst in diesem Universum. Eines schönen Tages werden wir für all diese Bequemlichkeit bezahlen. Und die Rechnung wird hoch. „Die Sonne schickt keine Rechnung“. Schon mal gehört, diesen Spruch? Oh, er ist mit das dümmste was es an Sprüchen gibt. Steht gleich neben: „Die Erde ist ein geschlossenes Ökosystem“. Solche Sprüche können leider nur schlichte Geister erfinden. Einfache Gemüter, die uns einredeten, dass wir auf jede Scheune, Schule, Fabrik und Wohnhaus eine Armada von Solarzellen montieren sollen, weil es ja so billig ist, und die Sonne keine Rechnung schickt.

Nunja, Politiker und ihre Apologeten haben sich noch niemals durch weitsichtiges Verhalten einen Namen gemacht.

 

Anno 1859…

 

… waren die längsten Leitungen die es gab, die Telegrafenleitungen. Ein keines Netz, das wir heute mit unserem Stromnetz in der Größe verhunderttausendfacht haben. Was damals geschah, kann JEDERZEIT wieder passieren. Mit einer Vorwarnzeit, die niemals ausreichen wird, eine komplette Zivilisation vom Stromnetz zu trennen. Man lässt es heute eben einfach darauf ankommen. 1859 sendete die Sonne eine kleine Rechnung an uns, für die wir noch nicht allzuviel bezahlen mussten: Funkensprühende Telegrafenleitungen, brennende Telegrafenmasten, brennende Papierstöße in den Stationen.  Es war das berühmte Carrington-Ereignis. Ein Sonnensturm, der jederzeit wieder geschehen kann, ob stärker oder schwächer. Niemand weiß es. Solche Ereignisse können sich alle 150 Jahre, alle 500 Jahre oder alle 1000 Jahre ereignen. Niemand kennt den Zeitpunkt der nächsten Supereruption. NIEMAND. Alle Modelle der Wissenschaftler sind Kokolores. Das Verhalten der Sonne ist uns immer noch ein unvorhersagbares Rätsel.

 

Was würde nun passieren, wenn uns ein solcher Sonnensturm heute treffen würde?

 

Durch das ausgedehnte Stromleitungsnetz hätten wir heute mit ganz anderen Problem zu kämpfen als 1859. Nicht nur, dass die Umspannstationen schwer beschädigt würden, und die Beschaffung von Ersatztransformatoren mehrere Monate bis Jahre dauern würde. Wir haben dann auch noch ein anderes Problem: die vielen Solaranlagen und Wechselrichter, die mittlerweile in jedem zweiten Haus zu finden sind. Eigentlich sollten die Wechselrichter gegen Überspannungen im Netz gesichert sein. Sie sollten einfach kaputt gehen, und ihren Betrieb einstellen, wie bspw. bei einem Blitzschlag. Sie sollten. Das tun sie aber oft nicht. Niemand prüft diese Anlagen auf Überspannungsschutz, wenn sie einmal in Betrieb sind. Und deshalb sollte man davon ausgehen, dass mindestens 10% – wenn nicht sogar mehr – der Anlagen fehlerhaft sind, und nicht korrekt abschalten. Das ist allerdings reine Spekulation.

Wie komme ich nun zu der Annahme, dass diese Anlagen nicht korrekt funktionieren werden und dann reihenweise in Flammen aufgehen werden?

Nun, selbst im normalen Regelbetrieb gibt es jedes Jahr hunderte (wenn nicht sogar tausende) Brände, die ganz klar ursächlich auf das Abfackeln von defekten Solaranlagen oder Wechselrichtern zurückzuführen sind. Niemand macht sich einmal die Mühe, eine komplette Liste aller Brände zu erstellen, die durch Solaranlagen ausgelöst wurden. Das wäre auch politisch überhaupt nicht gewollt. Eine kleine unvollständige Liste von PV-Bränden findet ihr unter dieser Seite: Zeitbombe Photovoltaik.

Und wenn ihr bei google-news „Brand Solaranlage“ eingebt und die Meldungen verfolgt, dann werdet ihr erkennen, dass diese Vorfälle überhaupt nicht selten sind. Sondern fast schon Tagesereignisse! Und das alles passiert im ganz normalen Regelbetrieb ohne Gewitter oder Überspannungen. Und viele Brände werden gar nicht im Zusammenhang mit Solaranlagen erwähnt, sondern werden nur als „Brände“ in den Nachrichten bezeichnet. Vielleicht sind es also wesentlich mehr Brände durch PV-Anlagen, von denen wir nie etwas hören und lesen werden. Das ist eigentlich recht bizarr und hinterhältig.

 

Flammendes Inferno

 

Gut, mal angenommen Europa wird mit voller Wucht von einem Sonnensturm getroffen. Dann passieren erst einmal zwei bedeutsame Dinge: der Strom fällt in ganz Europa flächendeckend aus. Bumm, Zack, Aus. Und dann fängt es in jeder Großstadt, in jeder Stadt, in jedem Gewerbegebiet und in jedem Dorf und in vielen, vielen kleinen Gehöften an zu brennen. Wenn in einem Dorf mit einer kleinen Freiwilligen Feuerwehr vielleicht hundert Häuser stehen, und 40 von denen haben Solaranlagen auf dem Dach – dann haben wir bei 10% defekten PV-Anlagen schon vier Brände. Zu allem übel sind die Wechselrichter und Photovoltaikanlagen gerne an Scheunen angebracht, die nicht gerade als die saubersten Orte gelten: Strohhalme, Heuhäcksel, Spreu, Staub, Spinnenweben – so hängen die Wechselrichter in vielen landwirtschaftlichen Gebäuden. Ein kleiner Funke setzt dann alles in Brand. Im allgemeinen Chaos des Stromausfalls werden weder Sirenen funktionieren, noch werden die meisten Menschen mit der Entstehung von zahlreichen Bränden rechnen. Das ist die perfekte Mixtur für den Weltuntergang.

Im allgemeinen Chaos des Stromausfalls (Telefon und Handy geht dann auch nicht!) wird JEDE Feuerwehr mit diesem Bränden überfordert sein. Und jeder, der schon mal einen Brand z.B. in der Nachbarschaft miterlebt hat, der weiß, wie schnell sich Feuer ausbreiten und übergreifen können. Und zwar selbst unter Einsatz der Feuerwehren! – Doch die kann dann nicht überall sein. Wenn es in JEDEM Ort und JEDER Stadt zu MEHREREN Bränden gleichzeitig kommt, kann dieses Feuer niemand löschen. Keine Feuerwehr aus dem Nachbarort wird zur Hilfe eilen. Es wird sich ein unlöschbares Inferno entfesseln, wie man es noch nie gesehen hat.  Und dieses Inferno wird ganze Dörfer und Städte dahinraffen, schlimmer, als es jeder Krieg jemals anrichten könnte. 1

 

Es wird blanke Panik, Chaos und Entsetzen herrschen.

Dies wird die Rechnung sein, die uns die Sonne schicken wird.

Es gibt NICHTS umsonst.

 

 

Ein Novum auf diesem Planeten: kilometerlange Kupferleitungen in jedem Haushalt

 

Denkt immer daran: selbst in jedem Haus sind viele hundert Meter Elektrokabel verlegt. Und in jedem Elektromotor stecken tausende Meter an Kupferdrähten. Das ist ein naturgeschichtliches Novum, was noch kaum einhundertzwanzig Jahre alt ist.

Es ist der absolute Wahnsinn, was hier geschieht. Und eine Umkehr ist doch nicht in Sicht: wer montiert denn seine Solaranlage ab, wer koppelt sich vom Netz ab, wer möchte auf die angenehmen Spielereien des modernen Alltags verzichten? Niemand. Und ganz im Gegenteil – es kommt immer mehr dazu. Das ganze nennt sich Fortschritt. Ich nenne es fortgeschrittenen Wahnsinn.  Niemand weiß, was dann passieren wird, wenn die Sonne eines Tages rülpst und einen kleinen Stoß elektrisch geladener Teilchen in Richtung Erde schickt. Und niemand will das so genau bis ins Detail wissen, stimmt’s? – Es könnte ja schlaflose Nächte verursachen und man würde sich etwas unbehaglich fühlen… also werden solche Gedanken schnell beseite geschoben. Das ist menschlich, evolutionär leicht erklärbar, aber letztendlich kurzsichtig.

 

So, und jetzt darf dieser Artikel verrissen, niedergeschrieben, niedergebrüllt, zerfetzt und kritisiert werden. Da es sich ohnehin nur um ein rein fiktives Szenario handelt, bin ich da tiefenentspannt… wie einleitend erwähnt: alles im Fieberwahn geschrieben. In Wahrheit ist die Sonne ganz lieb (die Antiatomsonne lacht ja immer so nett!), die Natur total friedfertig und gerecht. Und wir sind auf dem Weg ins ökologische Paradies auf Erden. Bald werden wir den Mars besiedeln, mit Teslas umherfahren und alles wird ’so nice‘ und ‚electric‘.

 


Fußnoten:

 

  1. (Und was ist mit der Fahrzeugelektronik? Brennen hier ebenfalls Schaltkreise in den Steuergeräten durch? – Ja, sehr wahrscheinlich sogar. Das heißt, es wird auch kein Auto mehr starten, kein Feuerwehrfahrzeug wird je an den Brandherd fahren können. Und es wird niemand der Feuerwehrleute alarmiert werden können, weil die Piepser nicht funktionieren werden usw. usf.!)